Motto: Das Leben ist von Schall umgeben

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EINSATZGEBIET: SCHUTZ DER GESUNDHEIT

Viele Gesundheitsstörungen und Krankheiten werden durch den Schall und Lärm verursacht.

Definition von Lärm: Lärm ist jedes unerwünschtes Geräusch.

Lärm ist ein wichtiges soziales und politisches Problem geworden. Nachgewiesenermaßen ist Lärm die Ursache von mindestens einer der häufigsten Berufskrankheiten.

Lärm senkt die Konzentration, stört die Kommunikation, verursacht Störungen in der Orientierung, führt zu Ermüdung.

 

Das Lärmschutzgesetz definiert den maximal zulässigen Geräuschpegel für Wohngebiete mit folgenden Werten

 

Tafel 1.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Lärmschutzgesetz definiert maximal zulässige Geräuschpegel für geschlossene Wohnräumen

 

Tafel 2.

 

 

 

 

 

 

Der Lärm trifft auf den Organismus auf dessen gesamter Oberfläche, nicht nur durch das Ohr.

Der Lärm schadet nicht nur dem Gehör, sondern auch anderen Strukturen und Organen des Körpers .

Manche Arten von Klang werden von Vielen als angenehm, von Anderen aber als sehr unangenehm oder störend empfunden.

 

Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden.“

Wilhelm Busch, (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

 

Lärm verursacht bei Menschen sofort bestimmte wahrnehmbare Änderungen, die, wenn sie  häufig auftreten, irreversible Veränderungen hinterlassen können wie z.B.:

  • erweiterte Pupillen, Herzklopfen, Muskelreaktionen
  • Ausscheidung von Adrenalin und Schilddrüsenhormonen
  • erhöhte Peristaltik des Magens und des Darmes sowie Verengung der Blutgefäße
  • Erhöhung des Blutdrucks

 

Die Auswirkung des Lärms auf das Zentralnervensystem:

  • Veränderungen der zerebralen Mikrozirkulation aufgrund von Änderungen des vaskulären Tonus
  • Veränderungen der bioelektrischen Potentiale und der Nervenaktivität
  • Probleme bei den psychomotorischen Reaktionen
  • Verringerung der Arbeitseffizienz
  • Verhaltensstörungen , Auftreten von Schlaflosigkeit, Angst, Apathie
  • Stimm- und Sprachstörungen aufgrund von Störungen der Reflexbögen sowie eine gestörte Korrelation zwischen Hören und Sprechen
  • Schlechtere Farbenunterscheidung sowie langsamere Adaptation an Veränderungen der Lichtintensität

Lärmzone

Ausweisung
Höchste zulässige Immissionsrichtwerte
LRAeq u dB (A)
tags
nachts
1. Kurgebiete, Krankenhäuser und Pflegeanstalten 50 40
2. Reine Wohngebiete 55 40
3. Allgemeine Wohngebiete, Mischgebiete 55 45
4. Gewerbegebiete 65 50
5. Industriegebiete - innerhalb der Lärmzone darf der Lärm 80 dB(A) nicht überschreiten
- an der Grenze dieser Lärmzone darf der Lärm den Wert der angrenzenden Lärmzone nicht überschreiten
Lärmzone nach der Tafel 1 1 2
3 4 5
Höchste zulässige Immissionswerte LReq u dB(A) - tags 30 35 35 40 40
Höchste zulässige Immissionswerte LReq u dB(A) - nachts 25 25 25 30 30

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